Grundschule der Stadt Fulda

2008

16.04.2008 - Teilzertifikats für ökologische Bildung

Können Schokolade und Chips so appetitlich aussehen?

Nach der Feier zur Verleihung des Teilzertifikats für ökologische Bildung gab es auf dem Hof der damaligen Gläserzeller Grundschule ein gesundes Frühstück. Bei den Kindern kam‘s offensichtlich an. 

FULDA (bawe) „Hier spürt man an jeder Ecke, dass alle mit Kopf, Herz und Hand bei der Umweltbildung sind“, sagte Dr. Hans Unbehauen beim Herbstfest der damaligigen Grundschule Gläserzell. Der Fachberater für Schule und Gesundheit am Staatlichen Schulamt Fulda begründete so, warum die Grundschule Gläserzell als zweite Schule im Landkreis mit dem Teilzertifikat für ökologische Bildung ausgezeichnet wurde. Das Zertifikat ist Teil des Programms „Gesundheitsfördernde Schule“ des hessischen Kultusministeriums. Mit der Auszeichnung haben die Gläserzeller einen ersten Schritt geschafft, um sich in einiger Zeit einmal „Gesundheitsfördernde Schule“ nennen zu dürfen.

Das Teilzertifikat haben sich Rektor Christoph Wilhelm, das Kollegium und die Schüler mit einer ganzen Reihe von Angeboten verdient, bei denen Schüler etwas über Umwelt und Gesundheit erfahren können: So lernen die Kinder etwa bei Gewässeruntersuchungen, im Schulgarten oder beim Mülltrennen umweltgerechtes Verhalten. „Bei einem Rundgang über das Schulgelände war der Eindruck überwältigend“, erzählt Gudrun Schwechla vom Staatlichen Schulamt.

„Eindruck war überwältigend“

 Bereits im November 2006 wurde die Gläserzeller Grundschule vom hessischen Umweltministerium als „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ausgezeichnet. Seitdem hat die Einrichtung ihr Engagement zum Thema Umwelt fortgesetzt. Aktuell entsteht zum Beispiel unweit der Schule ein Waldlehrpfad.

Auch für die Feierstunde anlässlich der Übergabe des Zertifikats hatten die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern kleine Vorführungen einstudiert, bei denen es um Umwelt und Gesundheit ging: Vom Lied über einem kleinen Apfel bis zu einem „Gemüseball“ war das Programm bunt gemischt. Und so zeigte sich Fuldas Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Wolfgang Dippel (CDU) begeistert von den Darbietungen: „Ich merke, dass in der Gläserzeller Grundschule viel Dynamik ist.“ Auch Gudrun Schwechla und Hans Unbehauen sahen sich bei der Übergabe des Zertifikats an Schulleiter Christoph Wilhelm darin bestätigt, dass die Auszeichnung den richtigen Empfänger erhalten hatte.

Und gleich nach Abschluss der Feier stellten die Gläserzeller noch einmal unter Beweis, dass sie es mit dem Thema Gesundheit und Umwelt auch wirklich ernst meinen: In der Pause gab es auf dem Schulhof für alle Kinder ein Obst- und Gemüsefrühstück mit Äpfeln, Karotten, Gurken und jeder Menge anderer gesunder Sachen.

17.03.2008 - ab sofort Katharinenschule

Gläserzeller Schule (seit dem 17.03.2008 Katharinenschule) vom Land Hessen ausgezeichnet

FULDA (FZ) Als eine von 68 Schulen hat Hessens Umweltminister Wilhelm Dietzel (CDU) die Grundschule aus dem Fuldaer Stadtteil Gläserzell als Umweltschule ausgezeichnet. Das Land würdigt damit das besondere Engagement von Schulen im Bereich der Umwelterziehung und ökologischen Bildung.

So soll der Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen an den Schulen reduziert werden. Lob für die Gläserzeller gab es nicht nur von Umweltminister Dietzel, sondern auch aus dem Stadtschloss von Fuldas Oberbürgermeister Gerhard Möller und Schuldezernent Dr. Wolfgang Dippel (beide CDU). Die Schule sei im besten Sinne ein Lernort und Ort des Erlebens, betonte Möller und gratulierte Schulleiter Christoph Wilhelm zum Erfolg.

Zufrieden zeigte sich Wilhelm. „Für uns hat es sich außerdem ausgezahlt, dass unsere Schule durch die nahen Wiesen, Felder und Waldflächen eine Vielzahl interessanter Lernorte im ökologischen Bereich bietet.“ Schon bei der Entstehung des Schulprogramms im Jahr 2000 habe sich das Kollegium der Grundschule Gläserzell unter Leitung von Bertold Weber entschieden, Schwerpunkte im Bereich der ökologischen Bildung zu setzen. Dieser Einsatz habe sich mit der Auszeichnung als „Umweltschule 2006“ bezahlt gemacht. Die Umweltbildung ziehe sich gleichsam wie ein „roter Faden“ durch den Unterrichtsalltag. Die verschiedenen Aktivitäten seien in Form von Projekten in den jahreszeitlichen Rhythmus und das Lebensumfeld der Kinder eingebettet, erläutert Wilhelm das pädagogische Konzept an der Grundschule in Gläserzell.

In den letzten Jahren entstand unter anderem unter Mitwirkung der Kinder, des Umweltzentrums sowie des städtischen Gartenamtes ein Weideniglu, eine Trockenmauer sowie ein Unterrichtesbeet im Umfeld der Schule. Entsiegelte Flächen, bewegungsfördernde Balancierstämme und Hüpfsteine sowie großzügige Grasflächen runden das äußere Bild der Schule ab. Im laufenden Schuljahr möchte die Schule in Zusammenarbeit mit dem Forstamt sowie dem Umweltzentrum einen Wald-, Informations- und Erlebnispfad realisieren, erklärte Wilhelm.

09.09.2008 - Kartoffelernte 2008

Die Katharinenschule machte am Dienstag, den 9.9.2008, mit den Klassen 2, 3a und 3b einen Ausflug nach Haimbach, um dem Antoniushof bei der Kartoffelernte zu helfen. Mit vielen fleißigen Schülern, zwei Elternteile aus der 3b und den Lehrern D. Wirsing, A.-R. Sinke und dem Schulleiter C. Wilhelm konnte man vor Ort mit vollem Tatendrang kleine, mittlere und auch sehr große Kartoffeln sammeln und in Kisten legen.Anschließend leerten die Mitarbeitern des Antonius- Hofes die Kisten in große Sammelbehälter. Insgesamt kam an diesem Vormittag eine stolze Sammlung von knapp sechs Tonnen der wertvollen Knollen zustande. Als Belohnung durfte jeder eine Kostprobe mit nach Hause nehmen und seine Mutter mit einem Strauß Sonnenblumen überraschen.

Im Antoniushof konnten die Schüler die Verarbeitung und Verpackung der Kartoffeln mithilfe von Maschinen beobachten. Am Ende dieses Ausflugs waren alle ganz begeistert, vor allem die Begegnung und das Zusammenarbeiten mit Behinderten beeindruckte alle. So stellte ein Schüler fest: Das sind trotzdem ganz normale Menschen, die helfen sogar richtig mit."

Nun noch ein paar Bilder von dem Ausflug: